Wertvolles Wissen und spektakuläre Schätze

»Bete und arbeite!« Dieser Leitsatz aus der Ordensregel des Hl. Benedikt ist bis heute bekannt. Was Benedikt wollte und was seine Klöster in Europa bewegten, können Besucher der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur noch bis zum 30. Dezember 2011 erfahren.

Noch vier Wochen zeigt das bundesweit einzigartige Museum in dem ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift Dalheim (Kreis Paderborn) mit seiner Sonderausstellung »Macht des Wortes. Benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas« eine Gesamtschau zur 1.500-jährigen Geschichte des Benediktinerordens.

Als Benedikt von Nursia im 6. Jahrhundert die Grundsätze des klösterlichen Zusammenlebens für sein Kloster Montecassino schriftlich niederlegte, war das der Beginn einer Entwicklung, deren Ergebnisse noch heute spürbar sind. Auf der Grundlage der Regel bildete sich der Benediktinerorden heraus, mit dessen Verbreitung die Ordensregel zu Anfang des 9. Jahrhunderts für das gesamte Karolingerreich allgemein gültig wurde: »Das von Benedikt ausgehende Mönchtum ist eine wichtige Grundlage der gesamten europäischen Klosterkultur«, erläutert Museumsdirektorin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe. Der Benediktinerorden entwickelte sich zu einem der maßgeblichen Kulturträger in Mittelalter und Barock. Seine Klöster wurden zu Zentren von Bildung, Wissenschaft und Kunst sowie wirtschaftlicher und herrschaftlicher Macht.

Auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das LWL-Museum eine Schau von den Anfängen des Mönchtums über den heiligen Benedikt und seine Ordensregel bis hin zur Entwicklung des Benediktinerordens. Die Ausstellung zeigt Reformen und Rückschläge, Höhen und Tiefen der Ordensgeschichte und beleuchtet schließlich den großen Einbruch durch die Säkularisation sowie die Weiterentwicklung des Ordens bis heute.

Herausragende, zum Teil mehr als 1.000 Jahre alte Handschriften, Schätze sakraler Kunst, Gold- und Silberschmiedearbeiten von Weltrang oder Elfenbeinschnitzereien: Gezeigt werden rund 200 hochkarätige Exponate vom Frühmittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Sie zeugen von Glanz und Glauben in der benediktinischen Kulturgeschichte. Multimedia-Installationen zum Leben und zur Regel des Hl. Benedikt schlagen den Bogen zur Gegenwart.

Wo?


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(Quelle: PM des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, LWL)

6. Dezember 2011, ts

Rubrik:
Kunst & Kultur
Region:
Teutoburger Wald
Tags:
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