Ruhrblicke

Zehn bekannte Fotografen zeigen in der Ausstellung »Ruhrblicke« im SANAA-Gebäude auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein in Essen ihre künstlerische Sicht auf das Ruhrgebiet. Die Ausstellung vereint neue Einblicke, Ausblicke und Rückblicke auf die Region.

School of Management and Design, Zeche Zollverein, Essen (Foto: michael hoefner, wikipedia.de [Lizenz: CC-by-sa])School of Management and Design, Zeche Zollverein, Essen (Foto: michael hoefner, wikipedia.de [Lizenz: CC-by-sa])»Ruhrblicke« zeigt elf künstlerische Sichten bekannter Fotografen als Kaleidoskop der Ruhr-Realität: Hilla Becher, Laurenz Berges, Joachim Brohm, Hans-Peter Feldmann, Andreas Gursky, Jitka Hanzlová, Candida Höfer, Matthias Koch, Elisabeth Neudörfl, Jörg Sasse und Thomas Struth wurden von Kurator Thomas Weski und der Sparkassen-Finanzgruppe zu dem Fotografieprojekt im Programm der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 eingeladen. Gezeigt werden ihre Werke vom 24. April bis 24. Oktober 2010 im SANAA-Gebäude auf Zeche Zollverein in Essen.

Zehn Künstler haben speziell für das Projekt Motive aufgespürt. Ihre gegenwärtigen Blicke werden ergänzt durch Bilder von Bernd und Hilla Becher, die Hilla Becher zu neuen Typologien zusammengestellt hat. Sie öffnen die Perspektive auf die Vergangenheit. Die eingeladenen Fotografen sind mit dem Ruhrgebiet eng verbunden. Sie leben und arbeiten hier oder setzen sich seit langem künstlerisch mit der Region auseinander. Manche Künstler konzentrierten sich in ihrer Arbeit auf einen Ort, andere bereisten das ganze Ruhrgebiet und suchten nach Motiven, die für die Metropole Ruhr stehen und darüber hinaus allgemeine Gültigkeit entwickeln können.

Das Fotografieprojekt greift das Leitmotiv der RUHR.2010, »Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur«, durch sein Thema und den Ausstellungsort auf: Das SANAA-Gebäude, ein weißer Kubus mit 134 Fensteröffnungen, ist der erste Neubau auf dem ehemaligen Zechengelände, dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Sein Schöpfer, das japanische Architekturbüro SANAA, erhält im Mai 2010 die weltweit höchste Architekturauszeichnung, den Pritzker-Preis.

Überraschende Perspektiven bietet auch die Ausstellungsarchitektur, entworfen von Kuehn Malvezzi, Berlin. Sie schafft jedem Künstler Raum für sein eigenes Werk und lässt den Blick in die Umgebung dennoch zu. Zu »Ruhrblicke« erscheint eine Publikation im Verlag der Buchhandlung Walther König (Museumsausgabe: 29,80 Euro, Buchhandelsausgabe: 39,80 Euro und ISBN 978-3-86560-741-6). Die Sparkassen-Finanzgruppe realisiert begleitend zur Ausstellung die Gesprächsreihe »Literatur & Fotografie« mit international bekannten Schriftstellern wie Herta Müller oder Juli Zeh und »Ruhrblicke«-Fotografen.

Erstmals hat die Sparkassen-Finanzgruppe eine eigene Ausstellung mit international bekannten Künstlern inhaltlich begleitet und organisatorisch mit dem Partner RUHR.2010 umgesetzt. Das Projekt ist erwachsen aus der langjährigen Partnerschaft mit Künstlern und Ausstellungshäusern, die die Sparkassen-Finanzgruppe als größter nichtstaatlicher Kulturförderer unterstützt. Mit der eigenen Ausstellung, dem Engagement als Projektsponsor Fotografie und als Hauptsponsor der Kulturhauptstadt Europas fördert die Sparkassen-Finanzgruppe den Rohstoff der Zukunft: Kultur. Kooperationspartner: Ruhr Museum und Folkwang Universität

Wann?

24. April bis 24. Oktober 2010

Wo?


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Öffnungszeiten

täglich von 10-19 Uhr

Eintrittspreise

4,50 Euro, ermäßigt 2,00 Euro

Die Eintrittskarte ist im Vorverkauf erhältlich beim RUHR.2010 Ticketportal (www.ruhr2010.de/tickets) und über die Hotline 01805-15 2010 (Festnetzpreis 0,14 Euro/Min.; Mobilfunkpreis max. 0,42 Euro/Min.).

(Quelle: PM der RUHR.2010 GmbH)

27. April 2010, ah

Rubrik:
Kunst & Kultur
Region:
Ruhrgebiet
Tags:
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