Fachwerkromantik in Monschau

Wir waren vor Ort und haben uns Monschau, das kleines beschauliche Städtchen in der Eifel, mal aus der Nähe angesehen. Bekannt ist Monschau vor allem durch seinen historischen Stadtkern, der zu einem großen Teil aus hübschen Fachwerkhäuschen besteht.

Landstraße in der EifelFoto: NRW-TourismusmagazinUm auch der Fahrt mit Auto etwas schönes abzugewinnen, entschieden wir uns — von Köln aus kommend — gegen die Autobahn und nahmen die B 265 in Richtung Nideggen, um dann über die Venn-Route nach Monschau zu fahren. Die Strecke zieht sich ungefähr bis zur Hälfte über ebenes Gelände, aber dann beginnt fast schlagartig die Eifel. Der Weg führt uns über steile Anstiege, Gefälle und Spitzkehren, vorbei am schönen Rursee und durch den idyllischen Naturpark Eifel.

In Monschau angekommen, parkten wir unseren Wagen direkt nach dem Ortseingang an der Straße vor dem Handwerkermarkt, da die Zufahrt zur Innenstadt für PKW gesperrt ist. Die Parkgebühren sind jedoch mit einem Euro pro Stunde bzw. einem Tagesticket zu vier Euro moderat. Zu Fuß ging’s dann in Richtung historisches Stadtzentrum. Gleich als erstes führte unser Weg an der geöffneten Touristinformation vorbei. Hier kann der Gast zum Beispiel Karten für die am Wochenende jeweils einmal täglich stattfindenden Stadtführungen erwerben. Wir wollten jedoch die Stadt für uns allein entdecken.

Fachwerkhäuser in MonschauHäuserfront am Monschauer Marktplatz (Foto: NRW-Tourismusmagazin)

Monschau schmiegt sich malerisch an die Hänge rechts und links entlang der Rur. Auf dem Marktplatz lässt sich das Flair der Stadt bei einem guten Essen oder einem Kaffee genießen. Die zahlreichen, unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäuschen sind wirklich eine Augenweide.

Monschauer DütchenMonschauer Dütchen schmecken besonders gut mit Sahne oder Eiscreme (Foto: NRW-Tourismusmagazin)Im Cafe Kaulard am Markt ließen wir uns die süßen Versuchungen schmecken, die Monschau anzubieten hat: Vennbrocken (kleine verschieden gefüllte Pralinées), Möppchen (Printen) und Monschauer Dütchen. Am besten schmecken diese knusprigen Teigtütchen, die der Monschauer Bäcker Carl E. Breuer Mitte des 19. Jahrhunderts erfand, mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis.


Das Rote HausDas Rote Haus – einst Wohn- und Geschäftshaus der Tuchmacherfamilie Scheibler (Foto: NRW-Tourismusmagazin)Danach schlenderten wir gemütlich durch die engen, verwinkelten Straßen der Stadt, vorbei am Roten Haus und dem Au-Kloster. Das Rote Haus — einst Wohn- und Geschäftshaus der Tuchmacherfamilie Scheibler — wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und ist sowohl von außen als auch von innen sehenswert. Die Einrichtung des Hauses mit Mobiliar aus Rokoko, Louis-Seize und Empire kann während der Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden. Sehenswert ist auch die über 3 Etagen freitragend gebaute Wendeltreppe im Inneren.

Monschau von obenBlick von der Haller-Ruine auf den historischen Ortskern von Monschau (Foto: NRW-Tourismusmagazin)

Einen herrlichen Blick über Monschau und das Rurtal hat man von der Haller-Ruine. Diese kann man über einen ausgeschilderten Pfad von der Altstadt aus erreichen. Da der Pfad steinig und steil ist, sollte man gut zu Fuß sein. Der Blick, den man von oben hat, entschädigt jedoch für den etwas beschwerlichen Aufstieg. Hier ließen wir den Tag entspannt ausklingen und machten uns danach auf die Heimreise.

20. September 2009, ah

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