Schlösser und Burgen im Münsterland

Fürstliche Vergangenheit: Das Münsterland präsentiert mit seinem neu gestalteten Katalog »Schlösser und Burgen 2010« eine Übersicht der über 100 Schlösser, (Wasser-)Burgen, Herrenhäuser und sehenswerten Klöster aus der Region.

Cover, Quelle: Münsterland e. V.Quelle: Münsterland e. V.Gleichzeitig lädt eine Neuauflage der Karte zur 100 Schlösser Route dazu ein, eine ausgiebige Fahrradtour entlang dieser imposanten Gebäude und architektonischen Meisterwerke zu unternehmen.

Der Katalog »Schlösser und Burgen« ist ein praktischer Begleiter für unterwegs: In einem neuen Format erschienen, ist er besonders handlich und passt in jede Tasche. Zu den Schlössern, die – von innen oder außen – zu besichtigen sind, findet man auf einen Blick alle wichtigen Informationen zu Anschrift, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sowie die Besichtigungsmöglichkeiten und Führungen. Die Bauwerke sind im Katalog in drei Kategorien unterteilt: Absolut sehenswert, sehenswert sowie Schlösser und Burgen am Wegesrand. Auch die Gebäude der letzten Kategorie sind ganz bestimmt einen Abstecher wert: Häufig handelt es sich dabei um Kleinode historischer Baukunst, die noch bewohnt sind und bei denen daher eine gewisse räumliche Distanz gewahrt werden sollte.

Schlösser mit dem Rad entdecken

Zusammen mit der Rad-Planungskarte zur 100 Schlösser Route ist der Katalog ein guter Ratgeber für historisch interessierte Radwanderer. Unterteilt in vier Streckenabschnitte von 210 bis 310 Kilometer Länge, bietet die 100 Schlösser Route abwechslungsreiche Touren für unterschiedliche Ansprüche. »Von der Parklandschaft zum Balkon des Münsterlandes«, »Auf den Spuren großer Baukunst«, »Weite Landschaften und grandiose Schlösser« und »Radfahren zwischen Pferdekoppeln und Gartenlandschaften« heißen die Routen – eine für jede Himmelsrichtung. Die Namen verraten bereits die Charakteristiken und Themenschwerpunkte der Routen. Zu jeder Teilroute lässt sich zudem ein Pauschalarrangement inklusive Übernachtung mit Frühstück sowie Gepäcktransfer und anderen Extras buchen.

Doch natürlich können die Schlösser auch ohne Fahrrad entdeckt werden. Highlights für Tagesausflüge gibt es im Münsterland genug. Viele der imposanten, gut erhaltenen Bauwerke, die auch von innen besichtigt werden können, sind mehr als beeindruckend. Romanik, Gotik, Renaissance und Barock – die Bauten aus den unterschiedlichen Epochen zeigen, dass das Münsterland über viele Jahrhunderte hinweg die beliebte Heimat vieler Regenten war.

Versailles liegt gleich um die Ecke

So wird Schloss Nordkirchen von vielen auch als Westfälisches Versailles bezeichnet. Das barocke Wasserschloss liegt auf einer von Gräften umgebenen Insel inmitten eines großen Parks, der ursprünglich, wie auch das Schloss, nach dem bekannten französischen Vorbild angelegt worden war. Verschiedene historische Räume sowie die Schlosskapelle stehen Besuchern offen.
Auf Wasserburg Anholt, bereits im 12. Jahrhundert angelegt und später im niederländischen Barock erweitert, kann sogar übernachtet werden. Und neben dem sehenswerten Schlosspark laden eine ausgesuchte Porzellan- und Gemäldesammlung sowie die Bibliothek, eine Waffen- und Münzsammlung und wertvolle Wandteppiche zum Ausflug in die Vergangenheit ein.
Auch die Burg Gemen wurde erst nach und nach zu dem, was sie heute ist. Ihr Bergfried stammt aus dem 13. Jahrhundert. 1411 wurde das Herrenhaus ergänzt. Zu besichtigen ist die Schlossfreiheit mit barocker Kirche aus dem Jahr 1719.

Tiefe Burggräben und hohe Türme

Burg Vischering gilt mit ihren Gräften, Wehrmauern, Toren und Zugbrücken als ein typisches Beispiel mittelalterlicher Wehrburgen. Nach zahlreichen Umbauten in den vergangenen Jahrhunderten wird sie heute der Frührenaissance zugeordnet. Sie beherbergt ein Münsterlandmuseum mit der Dauerausstellung »Pferde und Ritter« sowie regelmäßige Wechselausstellungen. Burg Bentheim, die einzige Höhenburg des Münsterlandes, ist ebenfalls ein Besuchermagnet. Sie thront auf einem Sandsteinrücken und wurde aus eben diesem Material auch erbaut. Seit den Umbauten im 18. Jahrhundert gilt sie als Schloss.

Vom im 17. Jahrhundert erbauten Wasserschloss Raesfeld stehen heute nur noch der West- und der Nordflügel; offen für Besichtigungen sind die Ausstellung im Besucherzentrum, die Schlosskapelle sowie die Außenanlagen. Der Turm des Westflügels gilt als höchster Turm Westfalens.

Neben den genannten Bauwerken lohnen natürlich auch alle anderen einen Besuch. Einen Gesamtüberblick bieten der Katalog »Schlösser und Burgen 2010« sowie die Karte zur 100 Schlösser Route. Beide sind online auf www.muensterland-tourismus.de einsehbar, können von dort auch als PDF heruntergeladen werden oder kostenlos nach Hause bestellt werden. Die Buchungszentrale steht zudem telefonisch unter 0800 / 93 92 91 für alle Fragen rund um Schlösser und Burgen im Münsterland zur Verfügung.

(Quelle: PM des Münsterland e. V.)

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