Strömen Muziek Biennale Niederrhein 2014

Mit der Muziek Biennale Niederrhein führt der Kulturraum Niederrhein e.V. vom 30. August bis zum 5. Oktober 2014 mit rund 50 KOnzerten Kommunen und Veranstalter der Region diesseits und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze zum vierten Mal zusammen.

Dass die Muziek Biennale Niederrhein ein musikalisches Glanzlicht unseres grenzenlosen Kulturraumes ist, hat sie in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis stellen können. Inzwischen ist sie jedoch mehr als nur ein Festival: Sie ist ein länderübergreifendes Netzwerkunternehmen, das Veranstalter, Musiker, Komponisten und Musikausbilder in gemeinsamen Projekten zusammenführt, neue Impulse in die Musiklandschaft gibt und einen Beitrag zur nachhaltigen Publikumsentwicklung auch an entlegenen Orten leistet. Mehr als 40 Veranstalter zwischen Rhein und Maas beteiligen sich mit internationalen Glanzpunkten in den »Konzerthochburgen« sowie einer Vielzahl musikalischer »Positionslichter« in den Schlössern, Burgen, Herrensitzen und Klöstern der ländlichen Gebiete.

Das Programm ist diesmal einem großen und historisch verbindenden Thema gewidmet: den STRÖMEN unserer gewässerreichen Region. Nicht nur, dass die Flüsse selbst sich im Laufe der Zeit immer wieder neue Wege durchs Land gebahnt haben,- als zentrale Wirtschaftswege brachten sie Kapital, Menschenströme, andere Kulturen, wechselnde Machthaber und dabei stetigen Wandel mit sich.

Neben dem Wasser ist es aber auch eine zweite Komponente, die unsere Region bis heute »im Fluss« hält: der Tatendrang und die Kreativität der Jugend. Junge Menschen haben einen entscheidenden Anteil daran, dass Gesellschaften in Bewegung bleiben und dass die Kultur als Summe von verschiedenen, lebendigen Strömungen Bestand hat.

Insofern ist es kein Zufall, wenn die Muziek Biennale Niederrhein 2014 ihren Fokus auf den musikalischen Nachwuchs und seine Spielfelder richtet. Die jungen Künstler der Region stehen deshalb im Mittelpunkt des diesjährigen Konzertprogramms und dank umfangreicher Kooperationen mit den regionalen Musikschulen über die Landesgrenze hinaus, können sie auf Schloss Wissen am 20. und 21. September sowie auf vielen weiteren Podien der diesjährigen Muziek Biennale ihr Können unter Beweis stellen. Darüber hinaus verstärken Sonderproduktionen, eigens für die Muziek Biennale komponierte Werke, die an ungewöhnlichen Konzertorten – quasi gegen den Strom zur Uraufführung kommen, die Experimentierfreudigkeit des Festivals. Ähnlich verhält es sich es mit einer weiteren Werkstatt-Premiere: Die im »Werkplaatsz-Muziek« entwickelten Konzertformate junger Komponisten finden in vier Kunstmuseen der Region erstmals ein Publikum.

Dem glanzvollen Auftakt des Festivals ist einer lebenden Legende vorbehalten. Abdullah Ibrahim wird am 30. August in Kempen die Klang-Ströme des Festivals in Fluss bringen. Über fünf Wochen erwartet das Publikum ein Spektrum von experimentellem Jazz, Improvisationen, Klassik und neu entdeckter alter Musikliteratur. In einen Strom der Tränen begibt sich der Countertenor Michael Chance in der Beeker Sint- Bartholomaeuskerk, das Quartett »Flautando Köln« tritt auf dem Erprathshof in Tönisberg eine Zeitreise durch fünf Jahrhunderte an und die Projektgruppe »Waßer fluß« folgt den Spuren antiker Kirchenmusik. Im niederländischen Velden verwandelt sich die Schiffswerft an der Maas für Brechts »Dreigroschenoper« zur Bühne und Kai Schumacher »übersetzt« elektronisch generierte Rock- und Metalsongs für den klassischen Konzertflügel.

Weitere Informationen finden Sie auch auf www.muziekbiennale.eu.

(Quelle: PM des Kulturraum Niederrhein e.V.)

27. August 2014, ts

Rubrik:
Kunst & Kultur
Region:
Niederrhein
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