Naturforscher-Tag im LWL-Museum für Naturkunde

Am Sonntag, 16. Februar 2014 findet in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde in Münster ein Aktionstag rund um den berühmten französischen Naturforscher Jean-Henri Fabre statt. Außerdem stellen sich naturwissenschaftliche Vereine und naturforschende Gesellschaften vor.

Mit Infoständen und Gesprächsrunden, Filmen zu Naturforschern und deren Reisen, Führungen mit Blick hinter die Kulissen des LWL-Museums (begrenzte Teilnehmerzahl), Kurzvorträgen und Gesprächen geben die Naturwissenschaftlichen Vereine einen Einblick in ihre Arbeit.

Gleichzeitig präsentiert Deutschlandradio Kultur acht Hörstücke über den Insektenforscher Fabre unter dem Titel »Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre«. Die Hörstücke werden in einem Teil der Sonderausstellung »Sex und Evolution« zu hören sein – der Besucher kann entweder beim Flanieren durch die Ausstellung den Hörstücken lauschen oder mit einer transportablen Sitzgelegenheit niederlassen und zuhören.

Die einzelnen, jeweils rund 20 Minuten langen Stücke widmen sich dem Leben des Insektenforschers. Des Weiteren gibt es im Wal-Saal der Sonderausstellung »Wale – Riesen der Meere« zu festgelegten Zeiten Lesungen aus den Tagebüchern von Fabre. Es liest die Schauspielerin Beate Reker.

Der Autor der insgesamt zwölf Hörspielepisoden, Peter Steinbach, hat die Lebensgeschichte des Jean-Henri Fabre, seine Forschungen, seine Landschaft und die Insekten als Stoff für eine Hörspielserie genommen. Steinbach ist bekannt für seine Fernseh- und Kinodrehbücher sowie Hörspielprojekte. Die Regie führte Marguerite Gateau, eine Französin, die wie viele Franzosen die »Figur Fabre« sehr mag und es liebt, mit Geräuschen und Geräuschemacherinnen zu arbeiten. In der Hauptrolle des Fabre ist der Schauspieler Matthias Habich zu hören, dem Publikum aus zahlreichen deutschen Film- und Fernsehproduktionen bekannt.

Jean-Henri Fabre (1823-1915) lebte in einer Zeit, in der die ersten Eisenbahnlinien gebaut wurden. Heißluft- und Wasserstoffballons waren gerade erfunden, Fabrikarbeiter lebten unter elenden Bedingungen, und in Frankreich herrschte wieder der Adel. Fabre kam aus kleinsten Verhältnissen, war Autodidakt und hat Zeit seines Lebens Südfrankreich kaum verlassen. Lange Zeit hat er als Lehrer gearbeitet, um seine Familie zu versorgen. Sein Hauptinteresse galt aber den Insekten. Er beobachtete die Verhaltensweisen von Insekten, setzte sich mit Charles Darwins Theorie auseinander und entwickelte einen eigenen Ansatz innerhalb der Wissenschaft.

Von Genie und Metaphysik wollte er nichts wissen, er glaubte nur das, was er sinnlich wahrnahm. Seine Wissenschaft basiert auf Beobachtungen. Er erforschte Insekten in ihrer Umgebung. In seinem Werk »Souvenirs Entomologiques« hat er seine Lebensgeschichte und seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengefasst und veröffentlicht. Der Stil, in dem Fabre geschrieben hat – den Menschen nah – hat ihn berühmt gemacht. Seine Texte sind heute noch in Frankreich bekannt, für viele Schriftsteller ist er ein Vorbild, und erstaunlicherweise ist Fabre auch in Japan berühmt.

h3, Wann?

Der Naturforscher-Tag findet am Sonnatg, 16. Februar 2014, von 11.00 bis 17.00 Uhr statt.

Wo?


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Eintrittspreise

Lediglich der normale Museumseintritt 5,50 Euro / 3 Euro() ist zu zahlen.

(Quelle: PM des Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL)

10. Februar 2014, ts

Rubrik:
Dies & Das
Region:
Münsterland
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