Der 36. Internationale Museumstag in den LWL-Museen

Am Sonntag, 12. Mai 2013, feiern die Museen unter dem Titel »Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten: Museen machen mit!« den 36. Internationalen Museumstag. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt an diesem zu besonderen Veranstaltungen in seine Museen ein.

Die Museen bieten unter anderem besondere Führungen durch ihre Ausstellungen an. Im LWL-Museum für Archäologie in Herne, im LWL-Römermuseum in Haltern sowie an allen Standorten des LWL-Industriemuseums (Dortmund, Witten, Waltrop, Bochum, Bocholt, Lage, Gernheim und Hattingen) ist am Internationalen Museumstag der Eintritt frei.

Stiftung Kloster Dalheim – LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau (Kreis Paderborn)
Das Handy, ein Klebezettel oder ein Reisesouvenir: Während diese Dinge heute helfen, im Alltag Schönes und Wichtiges im Gedächtnis zu behalten, gab es auch in den Klöstern des Mittelalters Erinnerungshilfen. Sie stehen im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Kloster Dalheim am Internationalen Museumstag im Mittelpunkt. Bei einem Rundgang durch die Klausur und Teile der neuen Dauerausstellung im Obergeschoss erfahren die Teilnehmer der Sonderführung um 15 Uhr, welche Erinnerungshilfen es in mittelalterlichen Klöstern gab und was sie den Ordensleuten ins Gedächtnis rufen sollten. So erinnerte zum Beispiel der einheitliche Habit an die Gleichheit aller Ordensmitglieder, das Läuten der Glocke rief zum Stundengebet und die tägliche Lesung aus der Ordensregel mahnte zur Einhaltung der Pflichten des Klosterlebens.

In der “KlosterSchule” stellen Kinder von 15 bis 17 Uhr mittelalterliche “Notebooks” (Wachstafeln) her. Im Klosterwirtshaus gibt es von 11 bis 18 Uhr Leibspeisen aus Kindertagen. Der Zugang zum Klosterwirtshaus ist frei.

Die öffentlichen Führung (nicht für Gruppen) kostet 2,50 Euro pro Person zzgl. Museumseintritt (Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder 2,20 Euro, Familientageskarten 13 Euro). Bei museumspädagogischen Programm fallen Materialkosten von 2 Euro pro Kind an.

LWL-Museum für Archäologie in Herne
Am 11. und 12. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr stehen im LWL-Museum für Archäologie in Herne zwei Kreativseminare auf dem Programm, die Gaumen und handwerkliches Geschick herausfordern. Die Funken fliegen im zweitägigen Kreativseminar “Schmieden für Anfänger”. Mit Schmiedehammer und Ambos fertigen Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene unter fachmännischer Anleitung verschiedene Gebrauchsgegenstände aus Metall. Bevor es an die Esse – die offene Feuerstelle – und den Amboss geht, machen sich die Teilnehmer jedoch erst einmal mit den theoretischen Grundlagen der Metallverarbeitung in Geschichte und Gegenwart vertraut. Anschließend probieren sie die frisch erlernten Schmiedetechniken direkt aus. Geschmiedet werden Kesselhaken, Ringfibeln, Feuerstahl und Messerklingen. Bei jedem Werkstück kommen neue Techniken zum Einsatz, sodass die hergestellten Gegenstände im Laufe des Workshops immer anspruchsvoller werden. Wer sich als besonders geschickt bei der Metallverarbeitung erweist, kann je nach Zeit und Lust noch weitere Objekte nach Wunsch anfertigen.

Kosten: 110 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt.

Eine siebenstündige kulinarische Zeitreise erwartet die Teilnehmer des Kreativseminars “Kochen wie im Mittelalter” Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene bereiten ein Festtags-Menü mit mehreren Gängen zu, das ganz der Küchentradition des Mittelalters gewidmet ist. Der Workshop vermittelt zudem theoretisches Wissen über die Kochkunst aus lang vergangener Zeit. Die verwendeten Zutaten sind archäologisch und in alten Schriftquellen nachgewiesen. Ein besonderer Schwerpunkt ist der Umgang mit unterschiedlichen Kräutern von früher, die auch heute noch Umgebung zu finden sind. Gekocht wird mit historischen Techniken am offenen Feuer. Das Ergebnis: ein mehrgängiges Menü, wie es das einfache Volk nie und der Adel wohl auch nur zu hohen Festtagen vorgesetzt bekam. Das Festmahl verzehren die Teilnehmenden abschließend gemeinsam an der mittelalterlichen Tafel. Das LWL-Museum bietet dieses siebenstündige Seminar zweimal an (am 11. Und am 12. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr).

Kosten: 65 Euro pro Person, inklusive Material und Lebensmittelumlage, zuzüglich Eintritt

Da die Teilnehmerzahl bei beiden Seminaren begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24 während der Öffnungszeiten des Museums erforderlich. Das LWL-Museum für Archäologie in Herne bietet während des Internationalen Museumstages Führungen im Stundentakt an. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

*LWL-Römermuseum in Haltern (Kreis Recklinghausen) *
Im LWL-Römermuseum in Haltern ist der Eintritt während des Internationalen Museumstages frei. Außerdem gibt es ein besonderes Angebot: Ab 14 Uhr führt eine Gebärdendolmetscherin Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren unter dem Motto “Handwerker der Legion” durch die Ausstellung.

LWL-Museum für Naturkunde in Münster
Das LWL-Museum für Naturkunde bietet am Internationalen Museumstag von 9 bis 18 Uhr vor allem für Kinder ein reichhaltiges Programm. Um 11 Uhr ist im Planetarium das Kinderprogramm “Als der Gulp die Erde einsackte…” (ab 5 Jahren) zu sehen. Anschließend folgt um 12 Uhr das allgemeine Programm “Ferne Welten – fremdes Leben?” (ab 9 Jahren). Am Nachmittag geht es weiter mit den Reisen ins All, wenn um 14 Uhr die Sternenschau “Faszination Weltall” (ab 8 Jahre) gezeigt wird. Eine Stunde später läuft für die ganz Kleinen “Der Regenbogenfisch und seine Freunde” (ab 4 Jahren), um 16 Uhr die Programme für ältere Kinder, wie die neue Show “Tag und Nacht” (ab 8 Jahren), und um 17 Uhr “ Rätsel der Nacht “ (ab 8 Jahren).

Auch in der aktuellen Sonderausstellung wird etwas geboten. So findet dort um 14.30 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung “Wale – Riesen der Meere” statt. Bei der Führung geht es mit einem Museumspädagogen zu den Höhepunkten der faszinierenden Meeressäuger. Bei Interesse sollten sich die Besucher am Sonntag bei der Information anmelden (Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl). Die Führung ist kostenlos, lediglich der Museumseintritt ist zu zahlen. Außerdem können die Museumsbesucher an diesem Tag ebenso durch die Ausstellungen “Prärie- und Pläinsindianer” oder “Westfalen im Wandel” streifen.
Eintritt: Kinder 3 Euro, Erwachsene 5,50 Euro.

*LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe) *
Ob in einer Kiste aufbewahrt, auf dem Computer archiviert oder an den Kühlschrank geheftet: Fotos helfen den Menschen, sich an die Vergangenheit zu erinnern. Daher bietet das LWL-Freilichtmuseum Detmold zum Internationalen Museumstag seinen Besuchern die Gelegenheit, diese wertvollen Erinnerungsstücke mitzubringen und sich mit anderen darüber auszutauschen. Bei Museumsfotograf Guido Klein im Fotoatelier Kuper im “Paderborner Dorf” des LWL-Freilichtmuseums bieten die Bilder Gesprächsanlässe, um über die Vergangenheit zu reden. Die Teilnahme an diesem offenen Mitmachprogramm, das von 9 bis 18 Uhr stattfindet, ist kostenlos. Es ist lediglich der gewohnte Museumseintritt zu entrichten. Weitere Informationen gibt es im Infobüro des LWL-Freilichtmuseums unter Tel. 05231 706-104.

Eintritt: Kinder bis sechs Jahren: frei, Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre: 2 Euro, Erwachsene: 7 Euro, Familienkarte: 15 Euro

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Im LWL-Freilichtmuseum Hagen steht der Internationale Museumstag im Zeichen des Papiers: Zwischen 11 Uhr 17 Uhr bietet das LWL-Freilichtmuseum zwischen 11 und 17 Uhr ein breites Spektrum zum Mitmachen und Erleben für Kinder und Erwachsene rund um das Papier. Die Auszubildenden von dem Hagener Papierhersteller Stora Enso Kabel setzten ab 12 Uhr die historische Papiermaschine aus dem Jahr 1927 in Betrieb, die die Firma dem Museum gestiftet hat. Die Besucher können erleben, wie die Maschine rollenweise Papier herstellt.

Rund um die Druckerei und auf dem Platz vor der Papiermühle des LWL-Freilichtmuseums gibt es am Papiertag unterschiedliche handwerkliche und kreative Workshops für Kinder und Erwachsene. Die Museumsbesucher können hier mit Feder und Tinte schreiben, Buchstaben drucken, Papierschöpfen, Figuren aus Pappmaché formen, Buntpapier herstellen, Briefkarten bedrucken, Tisch-Sets gestalten und Scherenschnitte anfertigen. Im Forscherlabor warten Papierexperimente auf die Besucher. Alle selbsthergestellten Produkte können anschließend mit nach Hause genommen werden. Für Unerschrockene gibt es an einer Station das “Wühlen im Zellstoffbrei” nach versunkenen Losen mit anschließender Verlosung. Wie in jedem Jahr sind auch die Sozialpartner von Stora Enso Kabel mit ihren Infoständen vertreten.

Ergänzt wird dieser 8. Papiertag im LWL-Freilichtmuseum Hagen durch einen Bücherflohmarkt, an dem auch private Anbieter (bitte vorher anmelden unter Telefon: 02331 7807 – 169) teilnehmen können. Zum Papiertag am 12. Mai wird die Vielseitigkeit des Papiers auch bei der Ausstellung in der Druckerei “Haus Vorster” anschaulich thematisiert. Hier stellt die Papierkünstlerin Barbara Wagner aus Wetter/Ruhr eine kleine Auswahl ihrer Buchkunstobjekte aus.

Eintritt: Kinder bis sechs Jahren: frei, Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre: 2 Euro, Erwachsene: 7 Euro, Familienkarte: 15 Euro

Zeche Zollern in Dortmund
“Gute Arbeit” heißt eine neue Sonderausstellung, die ab dem Internationalen Museumstag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund zu sehen ist. Die Schau geht den Ansprüchen und Erwartungen an Arbeit aus historischer und aktueller Sicht nach und möchte Besucher zu einer Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Arbeit anregen.

Unter dem Motto “Der andere Muttertag” findet am Nachmittag um 15 Uhr eine Themenführung statt. Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus berichtet beim Rundgang über die Tagesanlagen von Zollern Interessantes über Bergmannsfrauen, Tagesarbeiterinnen und Küchenhilfen auf der Zeche. Die Teilnahme an der Führung und der Eintritt sind frei.

Zeche Hannover in Bochum
Industriekultur auf Rädern: Um 11 und 14 Uhr starten am LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum Segway-Touren. Sie führen vom Malakowturm über die Siedlung Dahlhauser Heide nach Herne zur Alten Kolonie, zum Volksgarten und zur ehemaligen Zeche Königsgrube. Der Preis beträgt 49 Euro pro Person. Buchungen über www.stadtmarketing-herne.de, Tel. 02323 9190514.
Für alle, die nicht auf die Segways steigen wollen, finden um 12 und um 15 Uhr Erlebnisführungen durch die Zeche Hannover mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine statt. In der Maschinenhalle und im Malakowturm sind außerdem die Ausstellungen “Zum Wohl!” und “Im guten Glauben” zu sehen. Das Industriemuseum und das Kinderbergwerk Zeche Knirps sind von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

*Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) *
Seinen zehnten Geburtstag feiert das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) am Internationalen Museumstag mit einem bunten Familienfest. Zwischen 11 und 17 Uhr warten Spiele, Führungen und viele Aktionen auf die Besucher. Als Höhepunkt des Tages wird um 12 Uhr ein neuer Bereich des Besucherbergwerks, der sogenannte “Dünkelbergstollen”, eröffnet. Zum Programm gehören Livemusik, Auftritte eines Zauberers und eines “Fakirs”, eine Knappenprüfung für Kinder, ein Luftballonwettbewerb, Kinderschminken sowie Führungen durch die Sonderausstellung “Albert Renger-Patzsch – Industriefotografien für Schott”, Vorführungen der Dampffördermaschine und an der Kunstschmiede sowie ganztägig kostenlose Führungen durch das Besucherbergwerk Nachtigallstollen. Die Muttentalbahn bringt die Besucher am Internationalen Museumstag ebenfalls kostenlos vom Parkplatz aufs Gelände, der Eintritt ist frei.

*Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) *
Unter dem Motto “Immer wieder sonntags …” stehen am 12. Mai in der Henrichshütte Hattingen Führungen und Vorführungen bei freiem Eintritt auf dem Programm: Um 10.30 beginnt die “Grüne Werkstatt”, bei der die Teilnehmer erfahren, wie sich die Pflanzenwelt auf der Industriebrache entwickelte. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Wer das Hüttengelänge noch nicht kennt, kann sich um 11.30 Uhr dem “Sonntagsspaziergang” anschließen.

Weil am Sonntag nicht nur Museumstag sondern auch Muttertag ist, bietet das LWL-Industriemuseum um 16 Uhr eine “Prosecco-Führung” an. Die Führung ist für Frauen mit und ohne Kinder. Nach einer 1,5-stündigen Führung und stoßen die Teilnehmerinnen mit einem Gläschen Prosecco an.

Heiß her geht es zwischen 14 und 17 Uhr bei Schmiedevorführungen in den Schaubetrieben. Die jüngsten Besucher kommen um 14.30 Uhr beim Rundgang mit dem Museumsmaskottchen “Ratte” auf ihre Kosten. Führungen durch den ehemaligen Luftschutzstollen des Hüttenwerks bietet das LWL-Industriemuseum um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr an. Die Teilnahme an den Führungen ist ebenso wie der Besuch der Schaubetriebe kostenlos.

*TextilWerk Bocholt (Kreis Borken) *
Knifflige Aufgaben und eine lustige Verbrecherjagd warten am Internationalen Museumstag im TextilWerk Bocholt auf Besucher: Bei der Meisterrallye in der Weberei und der Detektiv-Rallye “Tatort Fabrik” in der Spinnerei ist die ganze Familie gefragt. Für die Rallyes sollten zwei Stunden Zeit eingerechnet werden. Gestartet werden kann ab 15 Uhr. Kosten: 8 Euro pro Familie.

Am Nachmittag bietet das LWL-Industriemuseum mehrere Führungen in der Spinnerei an: Um 15 Uhr beginnt ein Rundgang durch die gerade eröffnete Sonderausstellung “Cotton Worldwide”. Eine Stunde später startet eine Führung durch das historische Spinnereigebäude. Und um 17 Uhr unternehmen Besucher bei einem geführten Rundgang durch die Ausstellung “Teppich, Tüll und Tafeltuch” eine Reise in die Welt der Wohntextilien. Die Teilnahme an den Führungen und der Eintritt sind frei.

Am Abend des 12. Mai liest um 19 Uhr der Schriftsteller Maarten van den Broek in der Spinnerei aus seinem Roman “Holland in Not. Von der Ijssel an die Ems”. Der deutsch-niederländische Autor ist im Münsterland aufgewachsen und seit seiner Jugend begeistert von den Menschen und der Geschichte dieser Region. Sein Roman ist der erste Band einer Trilogie, die 50 Jahre Arbeiterleben und Wanderschaft nacherzählt. Der Romanheld Wilhelmus Leushuis verlässt 1890 sein Elternhaus in der niederländischen Provinz, geht in die münsterländische Textilindustrie, gründet eine Familie und erlebt die Höhen und Tiefen des letzten Jahrhunderts. Eintritt: 3 Euro.

*Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop (Kreis Recklinghausen) *
Eintritt frei heißt es am Internationalen Museumstag im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen). Um 11 Uhr startet die Museumsführung, bei der Besucher Interessantes aus der Geschichte des Schiffshebewerks erfahren. Im Trog lockt die Kunstinstallation “Vessels” zu einem Besuch. Der Wasserspielplatz wartet darauf, von jungen Gästen bestürmt zu werden, und am unteren Vorhafen startet die “MS Henrichenburg” mehrmals täglich zu Touren über den Kanal.

*LWL-Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) *
Im LWL-Ziegeleimuseum Lage können Besucher bei der Sonntagsführung um 11 Uhr die historische Anlage kennenlernen. Außerdem sind bei freiem Eintritt die aktuellen Sonderausstellungen “Schwarze Keramik” sowie “Wanderarbeit . Mensch – Mobilität – Migration” zu sehen. Die Schau geht den Gründen und Folgen der Arbeitswanderung nach und stellt historischen Wanderberufen aktuelle Beispiele für Arbeitsmigration entgegen.

*Glashütte Gernheim (Kreis Minden Lübbecke) *
“Die Welt im Weck-Glas” heißt ein Wettbewerb, den das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) zum Internationalen Museumstag veranstaltet. Zwischen 11 und 16 Uhr können Kinder von sechs bis 14 Jahren individuelle Miniaturwelten in Einmachgläsern aus Omas Zeiten gestalten. Kleine Gegenstände, an denen Erinnerungen hängen, die in der Gegenwart wichtig sind oder für Zukunftswünsche stehen, können die jungen Teilnehmer selbst mitbringen. Die Gläser werden gestellt und können mit diesen Stücken, aber auch mit unterschiedlichen Materialien bestückt werden. Anschließend werden sie bemalt oder beklebt. Wenn der Deckel verschlossen ist, bleibt das Kunstwerk konserviert.

Die drei besten Werke werden ausgestellt. Das Siegerkind kann mit seinen Freunden kostenlos an einem Programm aus dem Angebot des LWL-Industriemuseums teilnehmen. Die Teilnahme kostet zwei Euro. Um telefonische Anmeldung bis zum 9. Mai 2013 wird gebeten.

Außerdem bietet das LWL-Industriemuseum am Sonntag um 11 und um 15 Uhr kostenlose Führungen durch die Glashütte Gernheim an.

(Quelle: PM des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, LWL)

8. Mai 2013, ts

Rubrik:
Region:
Münsterland, Ruhrgebiet, Teutoburger Wald
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