Lieblingsstücke - Der Unikatmarkt der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Kunst Köln

Am 15. März 2013 läuten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Kunst Köln (AKK) ihren Markt der Unikate ein. Mit von der Partie sind 14 ausgewählte Gastaussteller. An insgesamt drei Ausstellungstagen präsentieren sie im Kölner Kunsthaus Rhenania alles, was Liebhabern hochwertig-handgefertigter Lebensbegleiter Freude macht.

Glasgefäße für Foodpräsentationen sind dabei genauso zu sehen wie freche Strumpfmode, erlesener Unikatschmuck, originelle Möbel, geschmackvolle Keramik und handgenähte Taschen aus pflanzlich gegerbtem Leder. Und vieles mehr! In diesem Jahr bietet die AKK dem jungen Design ein besonderes Forum. Allein vier Talente der Aachener Akademie für Handwerksdesign sind mit ihren Arbeiten auf der Schau vertreten.

Ein Eldorado für Freunde handwerklicher Kunst präsentiert sich mit dem vierten Unikatmarkt der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Kunst Köln (AKK). Die Lieblingsstücke 2013 öffnen ihre Pforten am Freitag, den 15. März 2013 um 16.00 Uhr im Kölner Kunsthaus Rhenania und zeigen bis zum 17. März 2013 Kunsthandwerk und Design von etablierten Könnern und vielversprechendem Designnachwuchs. Letzteren gilt dieses Mal ganz besondere Aufmerksamkeit. »Gleich sechs junge Gastaussteller, teilweise frisch von der Akademie für Handwerkdesign Gut Rosenberg bei Aachen, sind mit Arbeiten aus den Gewerken Schmuck, Textil, Holz und Papier zu sehen«, freut sich die AKK-Keramikerin Uta K. Becker, eine der Organisatorinnen des Marktes. So gilt Heide Dittmanns ganze Leidenschaft dem Holz. Sie verwertet Resthölzer aus Tischlereien, indem sie daraus Schalen fertigt und schafft damit einen sinnvollen Mehrwert. Dies ist auch Buchbinderin Romina Ottavio ein Anliegen. Die studierte Handwerksdesignerin fertigt aus den Hüllen von Hörspielkassetten originelle Notizbücher und recycelt selbst die Tonbänder, indem sie ihnen ein neues Leben als Brosche einhaucht. Für die Rezepte ihrer sizilianischen Oma hat Ottavio Rezeptkartenboxen per Sieb- und Buchdruck entworfen.

Individueller künstlerischer Schmuck ist ein weiterer Schwerpunkt der Lieblingsstücke 2013. Die Gold- und Silberarbeiten vereinen meisterlich verarbeitetes Design mit überraschenden Details und hochwertigen, oft seltenen, Edelsteinen. Jenseits des Mainstreams bewegt sich der extravagante Schmuck der Kölner Goldschmiedin Violetta Elisa Seliger. Ihre ästhetischen Schmuckobjekte aus plattiertem Feingold und Silber muten skulptural an. Die angehende Handwerksdesignerin Inka von Becker mixt in ihren Colliers hartgebrannte keramische Elemente mit Metall und krönt sie mit organischen und anorganischen Schmucksteinen wie Pyrit, Koralle oder Zuchtperlen. Eher schlicht mag es ihre Goldschmiedekollegin Julia Böbel. Ihr bevorzugtes Material ist schwarzer und weißer Kunststoff, kombiniert mit edlen Steinen.

Kunst und Funktion vereinen die Schubkastenschränke des Tischlers Michael Hemkentokrax, deren Fronten aus grobem Spaltholz mit der Spannung des Materials und des Betrachters spielen. Unverwechselbar zu sein ist das Metier des Bielefelders. So findet sich sein ungewöhnlicher Nachname auf einem Brandingstempel wieder, mit dem er seine Möbel kennzeichnet.

Ein Liebling der Gourmetszene ist der Glasdesigner Michael Schwarzmüller aus Karlsruhe mit seinen außergewöhnlichen Gefäßen aus Borosilikatglas, z.B. für Foodpräsentationen. Doch auch zum Trinken eignen sich die mal puristisch, mal organisch anmutenden Gläser des Schwarzmüller-Labels borosi, das sogar den Molekular-Sternekoch Juan Amador zu seinen Kunden zählt. Für seine Netzvasen wurde der gelernte Glasapparatebläser ausgezeichnet.

Dass die hessische Flechterin Monika Nickel ihrem Material, der Weide, nicht nur ungewöhnliche Formen entlockt, sondern überdies Humor hat, beweisen Namen wie „Tütteltü“ und „Schnorch“, die sie einigen ihrer geflochtenen Objekte gegeben hat. Manches davon Dinge, „die die Welt nicht unbedingt braucht“, wie sie selbst sagt. Mit ihren überaus brauchbaren Geflechtsleuchten war sie bereits für den Deutschen Designpreis nominiert.

Keramik für Haus und Garten steht im Mittelpunkt der ausstellenden Keramiker. Wer es originell mag, der dürfte im Angebot des Höhr-Grenzhauseners Andreas Hinder fündig werden. Seine Tierplastiken eignen sich insbesondere für den Außenbereich.

Neben Taschen aus gefrästem Leder präsentiert Barbara Clemens in diesem Jahr leichte Schals aus Wolle und Leinen in leuchtenden Farben. Handbedruckt sind die originellen Strumpfkreationen der Kölner Gastausstellerin Meike Diedeling. Nicht nur grafische Muster, sondern gleich ganze Gedichte verewigt sie per Siebdruck auf dem feinen Gewebe und macht so aus Damenbeinen einen poetischen Blickfang. Treue Lebensbegleiter sind die handgenähten Taschen des Täschners Ulrich Czerny aus Mittweida. Mit ihrem perfekt komponierten Innenleben stellen sie sich ganz auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer ein.

Weitere Informationen finden Sie auch auf www.kölner-lieblingsstücke.de

Wann?

Der Unikatmarkt der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Kunst Köln findet vom 15. März bis zum 17. März 2013 statt.

  • Freitag, 15. März 2013, 16.00-20.00 Uhr
  • Samstag, 16. März 2013, 11.00-20.00 Uhr
  • Sonntag, 17. März 2013, 11.00-18.00 Uhr

Wo?


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(Quelle: PM artsadmin)

19. Februar 2013, ts

Rubrik:
Kunst & Kultur
Region:
Köln & Rhein-Erft-Kreis
Tags:
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