Quadriennale 2010 - Kunstgegenwärtig

Kunstfreunde aus dem In- und Ausland freuen sich auf die zweite Quadriennale, die am Abend des 10.09.2010 eröffnet wird und im Januar 2011 endet. Zehn Düsseldorfer Museen und Ausstellungshäuser bereiten dafür hochrangige Ausstellungen vor.

Quadriennale LogoQuadriennale vom September 2010 bis Januar 2010.»Kunstgegenwärtig« – unter diesem Titel startet die Quadriennale 2010 in eine neue Runde. Gestern-heute-morgen: In welchem Fokus stand die Kunst, die in den 60er, 70er und 80er Jahren das Geschehen in Düsseldorf, aber auch darüber hinaus bestimmte? Der Rückblick auf die reiche Kunstproduktion dieser Jahre, einer Zeit, in der Düsseldorf zu einem Zentrum der internationalen Kunstszene aufstieg und weit über die Landesgrenzen Einfluss auf das Kunstgeschehen nahm, ist Ausgangspunkt für weitere Fragestellungen, die in zahlreichen Ausstellungen untersucht werden. Welche Wirkung hat diese Kunst bis heute? Wie stellt sich die gegenwärtige Situation der Kunst in Düsseldorf und Umgebung dar? Und: Welchen Stellenwert wird die Gegenwartskunst in Düsseldorf auch in Zukunft haben? Mit dem reflektiven Blick »back to the roots« wird zugleich eine kritische Bestandsaufnahme und aktuelle Selbstverortung vorgenommen. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe zur thematischen Ausrichtung: »Im retrospektiven Blick eröffnet die Quadriennale 2010 ein breites Spektrum der Gegenwartskunst der letzten 50 Jahre – wobei die vielseitigen Wechselwirkungen und die internationale Strahlkraft der Düsseldorfer Kunst, die die verschiedenen Ausstellungen beleuchten, immer wieder neu überraschen.«

Mediahafen bei Nacht mit dem Düsseldorfer Fernsehturm, den Gebäuden von Frank O. Gehry, Steven Holl, David Chipperfield und dem Restaurant »Lido« das als Brückenhaus mitten in das Hafenbecken gebaut wurde.Mediahafen bei Nacht mit dem Düsseldorfer Fernsehturm, den Gebäuden von Frank O. Gehry, Steven Holl, David Chipperfield und dem Restaurant »Lido« das als Brückenhaus mitten in das Hafenbecken gebaut wurde (© Düsseldorf Marketing Tourismus mbH/Foto: Ulrich Otte)

Das Programm: Ein Fokus mit vielen Facetten.

Bereits heute ist die Quadriennale eine feste Größe im Kunstgeschehen und wird auch 2010 Düsseldorfs Position als solche nachhaltig festigen. Insgesamt zehn Düsseldorfer Museen und Ausstellungshäuser nehmen an der Quadriennale 2010 mit Ausstellungen teil, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Neben Einzelausstellungen in Institutionen wie dem museum kunst palast, das Nam June Paik zeigt; dem K20, das unter dem Titel «Joseph Beuys. Parallelprozesse” eine umfassende Schau von Arbeiten Joseph Beuys‘ präsentieren wird; oder der Stiftung Schloss und Park Benrath mit James Lee Byars, wird es auch Gruppenausstellungen geben. Das K21 zeigt die Ausstellung »Auswertung der Flugdaten: Kunst der 80er. Eine Düsseldorfer Perspektive«. Die Akademie-Galerie verwandelt ihre Räume in eine dichte Installation aus Zeichnungen von Joseph Beuys, Anthony Cragg, Peter Doig u.v.a.. Mit der Fotografie-Ausstellung »Der Rote Bulli. Stephen Shore und die Neue Düsseldorfer Fotografie« eröffnet das NRW-Forum Düsseldorf, in dessen Räumen darüber hinaus vom imai – intermedia art institute eine Ausstellung von Katharina Sieverding: »Projected data images« gezeigt wird.

Der Beitrag der Kunsthalle Düsseldorf besteht aus zwei Gemeinschaftsausstellungen: Zusammen mit KIT – Kunst im Tunnel widmet sie sich in einer jüngeren Generation von wichtigen Düsseldorfer Künstlern, für die stellvertretend Arbeiten von Katharina Grosse, und Björn Dahlem stehen. In Partnerschaft mit dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen werden in der Ausstellung »Von realer Gegenwart – Marcel Broodthaers heute« Werke internationaler Künstler wie Tacita Dean, Stephen Prina oder Cerith Wyn Evans zu sehen sein, die sich auf Broodthaers’ Œvre beziehen.

Erstmals beteiligen sich als Partner der Quadriennale darüber hinaus zahlreiche andere Düsseldorfer Kunstinstitutionen, so die Julia Stoschek Collection, KAI 10 / Raum für Kunst der Arthena Foundation, die Langen Foundation und die ZERO Foundation. Die Düsseldorfer Galerien werden unter dem Titel »deutschlandpremieren« aktuelle Positionen von bislang noch nicht in Deutschland gezeigten Künstlern präsentieren und mit gemeinsamen Eröffnungen am ersten September-Wochenende 2010 ihren Ruf als Foren der lebendigen Kunstszene erneut unter Beweis stellen.

Das Symposion: Anstoß für weitere Diskussionen und Reflexionen

Eingeleitet werden die vielfachen Aktivitäten der Quadriennale 2010 am 8. und 9. September durch ein hochkarätig besetztes Symposion, das Besucher wie Experten auf die bevorstehenden Ausstellungen und ihre thematischen Fragestellungen einstimmen und zu einer intensiven Debatte anregen soll. Unter dem Titel «Objekte für alle und keinen” soll vor allem das komplizierte Dreiecksverhältnis Künstler-Kunstwerk-Betrachter im Kontext der Avantgarde erörtert werden.

Weitere Informationen unter www.quadriennale-duesseldorf.de

(Quelle: PM der Quadriennale 2010)

9. September 2010, ts

Rubrik:
Kunst & Kultur
Region:
Düsseldorf & Kreis Mettmann
Tags:
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