Tag des offenen Denkmals in Jülich

Auch die Zitadelle Jülich begeht den Tag des offenen Denkmals am 12. September und öffnet an diesem Tag sonst verschlossene Tore. Mit Führungen und den Reenactors (historischen Darstellern und Darstellungen) wird die Geschichte der Zitadelle näher gebracht.

Zitadelle Jülich.Zitadelle Jülich (Foto: Stadt Jülich).

Die Jülicher Zitadelle ist eine der frühesten und besterhaltendsten Festungen der Frühen Neuzeit. Erbaut als Residenz Herzog Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg, genannt »der Reiche«, beherbergt sie heute ein Museum. In der Festung gibt es viel zu entdecken: dunkle Gänge und Kasematten, wehrhafte Bastionen, imposante Wälle und versteckte Kanonenhöfe. Das ehemalige herzogliche Residenzschloss zeugt noch heute von der vergangenen Pracht des 16. Jahrhunderts, der Zeit der Renaissance. Nur ein Teil der 90.000 qm großen Anlage ist normalerweise Besuchern zugänglich, doch am bundesweiten Tag des offenen Denkmals öffnet die Zitadelle Jülich auch sonst verschlossene Tore. Ein Rundgang über alle Wälle macht das Ausmaß dieser weitläufigen Anlage deutlich. Tiefere Einblicke in das Verteidigungskonzept der Festung gewährt eine Führung durch die Bastion Marianne, die Richtung Merscher Höhe gelegen zum Hauptangriffsziel der Belagerungen 1610 und 1623 wurde. Im Pulvermagazin aus dem frühen 19. Jahrhundert ist die erfolgreiche Sonderausstellung »Bilder auf Reisen – Schirmer und Amerika« zu sehen, die im Rahmen des rheinlandweiten Verbundprojekts »Johann Wilhelm Schirmer – Vom Rheinland in die Welt« den erfolgreichen transatlantischen Kunsthandel der Düsseldorfer Landschaftsmaler um Johann Wilhelm Schirmer thematisiert.

ReenactorsReenactors (Foto: Stadt Jülich)

Einen völlig anderen Zugang zur Geschichte bieten sogenannte Reenactors, die vergangene Epochen so realistisch und detailgetreu wie möglich darstellen. Das Corps de Juliers zeigt in einem Feldlager das Soldatenleben zur Zeit Napoleons, inklusive der Bedienung eines historischen Geschützes. Doch auch die Blütezeit der Zitadelle, die Renaissance ist vertreten. Gästeführer in Kostümen renaissancezeitlicher Edelleute geben gerne Auskunft über diese faszinierende Epoche. Auch hoher Besuch hat sich angekündigt: König Christian II. von Dänemark und seine Gemahlin Isabella von Österreich werden die Veranstaltung beehren. Und ein Paar aus der Römerzeit erinnert an die Gründung Jülichs an einer wichtigen römischen Fernhandelsstraße, die den Grundstein zu der ganzen Entwicklung gelegt hat.

Kinder können sich im Mitmachbereich durch Basteln und Malen dem Thema Zitadelle und Denkmal spielerisch nähern oder sich während der Kinderführung in das damalige Leben hineinversetzen. Zwischendurch können sich groß und klein im Zitadellen-Café mit Kaffee, Kuchen und Federweißem stärken.

Weitere Informationen unter www.juelich.de/denkmaltag

Wann?

Am 12. September von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Wo?


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Eintrittspreis

Der Eintritt ist frei.

(Quelle: PM der Stadt Jülich)

3. September 2010, ts

Rubrik:
Kunst & Kultur
Region:
Eifel & Aachen
Tags:
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