Roter Teppich für Kunst, Kultur und Lebensart

Münster rollt erneut den roten Teppich für Kunst, Kultur und Lebensart aus. »Schauraum - das Fest der Museen und Galerien« zeigt das kulturelle Potenzial der Stadt und lädt vom 2. bis 5. September zum Kunstgenuss mit allen Sinnen ein.

Leuchtender Mittelpunkt des Schauraums ist der »Rote Platz« im Rathausinnenhof in Münster.Leuchtender Mittelpunkt des Schauraums ist der »Rote Platz« im Rathausinnenhof in Münster (Foto: Münster Marketing).

Neu bei Schauraum 2010 ist ein Public-Viewing auf der »Piazza« am Erbdrostenhof, bei dem die besten Münster-Videoclips des Schülerwettbewerbs »Salzstraße filmt« gezeigt werden. Ebenfalls neu: eine Performance des Jugendtheaters Cactus und zum Abschluss der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel. Als prominente Schauplätze sind wie immer der »Rote Platz« (Platz des Westfälischen Friedens) und die »Piazza« dabei. Am Samstag öffnen von 16 bis 24 Uhr 48 Museen und Galerien ihre Türen zum kostenlosen Kunstgenuss.

Roter Platz und Piazza

Leuchtender Mittelpunkt mit Kultcharakter ist wieder der Rote Platz. Ab Donnerstag, 2. September, legt der Platz des Westfälischen Friedens seinen sonst eher ruhigen und zurückhaltenden Charakter ab. 1400 Quadratmeter roter Teppich, Lichtinstallationen, Musikuntermalung und gastronomische Angebote verwandeln den Rathausinnenhof in eine urbane Lounge. I-Tüpfelchen ist das strahlend weiße Mobiliar des Stardesigners Ron Arad, das eigens für den Roten Platz von der Sparda-Bank zur Verfügung gestellt wurde.

Auf dem Roten Platz eröffnet Oberbürgermeister Markus Lewe am Donnerstag, 2. September, um 17 Uhr den Schauraum. Hier befindet sich der zentrale Informationspunkt, hier starten in der Museumsnacht die Führungen und hier klingt am Sonntag um 22 Uhr das Kulturfestival aus.

Zweiter prominenter Schauraum-Platz ist die Piazza am Erbdrostenhof. Unter dem Motto »Salzstraße feiert« lädt sie am Freitag und Samstag, 3./4. September, zu italienischen Köstlichkeiten an einer festlich gedeckten Tafel nebst Arien vom Balkon ein. Dazu gibt es in diesem Jahr viel Platz für junge Talente: Aus der Westfälischen Schule für Musik spielen die besten Nachwuchstalente auf. Am Samstag geht es um junge Filmemacher, deren Wettbewerbs-Videos auf einer Großbildleinwand gezeigt werden.

Nacht der Museen und Galerien

Höhepunkt von Schauraum ist die Nacht der Galerien und Museen am Samstag, 4. September. 48 Kunsteinrichtungen laden zu Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen oder Führungen ein. Von 16 bis 24 Uhr ist der Eintritt kostenlos. Einzige Ausnahme ist das Picasso-Museum, das den regulären Eintritt aber von 10 auf 3 Euro reduziert.

Wer Kunst in Münster unter fachkundiger Begleitung erleben möchte, kann an kostenlosen geführten Touren zu Fuß oder mit dem Bus teilnehmen. Start ist jeweils am zentralen Infostand auf dem Roten Platz (Anmeldung dort oder unter Tel. 01 62 / 2 60 87 42 ab Donnerstag, 2. September, 15 Uhr). Wichtig für Menschen mit Behinderungen: Die Bustouren zu den Ausstellungsorten am Hafen sind in der Museumsnacht rollstuhlgerecht und die Tour um 16 Uhr ist auch für Gehörlose und Hörgeschädigte geeignet.

Um Kunst zu erleben, muss man allerdings nicht unbedingt ins Museum oder in eine Galerie. Ein Bummel durchs Bahnhofsviertel verspricht ebenso spannend zu werden. Hier präsentiert die Interessensgemeinschaft Bahnhofsviertel zum zweiten Mal »hbf – häuser, bilder, fenster«. Zehn Kunstschaffende zeigen in Schaufenstern und im öffentlichen Raum ihre Sicht auf das Viertel rund um den Bahnhof. Die Ausstellung läuft von Freitag, 3. bis Sonntag, 12. September.

»Niemandsland« mit Cactus

Kunst im öffentlichen Raum bietet auch die Open-Air-Performance »Niemandsland« des Jugendtheaters Cactus. Die jungen Schauspieler entführen in ein Geflecht aus Assoziationen, Handlungen und Bildern. Zu sehen ist die Aktionskunst von Mittwoch bis Freitag, 1. bis 3. September, jeweils um 20 Uhr an der Bushaltestelle Königsberger Straße in Coerde; außerdem am Samstag, 4. September, um 20 Uhr am Haupteingang zum Speicher II am Hafen.

Einen Abstecher lohnt in der Museumsnacht auch das Kuhviertel. Dort lädt die Interessensgemeinschaft Kuhviertel zu einer Blues-Night auf der Bühne vor der Diözesanbibliothek ein.

Verkaufsoffener Sonntag und Kindertheater

Selbst wenn die Nacht der Museen und Galerien lang zu werden verspricht – offizielles Ende ist auf dem Roten Platz um 2 Uhr – sollten sich die Besucher noch Energie für den Sonntag aufsparen. Dann gibt es erstmals zum Schauraum einen verkaufsoffenen Sonntag. Von 13 bis 18 Uhr haben die Geschäfte in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel geöffnet.

Für Kinder gibt es das Alternativprogramm zum Einkaufsbummel der Eltern: Um 15 Uhr spielt das Theater Don Kid`schote im Maxi-Sand auf dem Syndikatsplatz das Stück »MAXX Wolke – Traumreparaturen aller Art«. Der Maxi-Sand selbst lädt während des gesamten Schauraums von 11 bis 18 Uhr kleine Besucher zum Buddeln und Spielen ein. An den Schauraum-Tagen erweitert auch der Maxi-Turm am Prinzipalmarkt 15 seine Kinderbetreuung. Er ist am Donnerstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr, am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter: www.tourismus.muenster.de

(Quelle: PM der Stadt Münster)

17. August 2010, ts

Rubrik:
Dies & Das, Kunst & Kultur
Region:
Münsterland
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