Großes Dampf- und Treckertreffen

Das LVR-Freilichtmuseum Lindlar lässt Dampf ab: Am 17. und 18. Juli 2010 lädt das Museum gemeinsam mit dem Treckerclub Müllenbach zum siebten Mal zum größten Dampf- und Treckertreffen des Rheinlandes ein.

Maschinen wie diese historische Dampfwalze können Gäste beim Dampf- und Treckertreffen bewundern.Maschinen wie diese historische Dampfwalze können Gäste beim Dampf- und Treckertreffen bewundern. (Foto: LVR)

Ausstellerinnen und Aussteller aus der gesamten Bundesrepublik, den Niederlanden und Großbritannien reisen an, um ihre dampfenden Maschinen zu präsentieren: Große, schnaubende Dampftraktoren, ein Dampfautomobil und -motorrad und kleine auf Hochglanz polierte fahrbare Modelle.

Trecker-Parade: Beim Korso durch das Museum kommen die historischen Maschinen zum Einsatz.Trecker-Parade: Beim Korso durch das Museum kommen die historischen Maschinen zum Einsatz. (Foto: LVR)Am Samstag, 17. Juli, erfüllen ab 15 Uhr Dieselschwaden die Luft. Beim Treckerkorso drehen die »alten Schätzchen« ihre Runde durchs Museumsgelände. Als Prachtstück ist dabei die Kirmes-Zugmaschine »Hendrina« von 1913 zu bewundern. Sie erinnert an die Blütezeit der großen bunten Jahrmärkte, in der Dampftraktoren Generatoren antrieben und mit elektrischer Beleuchtung für Aufsehen sorgten. Diese besondere Stimmung können Gäste beim »Nacht-Dampfen« rund um die Museumsstätte erleben. Musik und Tanz beginnen am Samstag um 20 Uhr.

Eine große Bedeutung für die Region hatten die Dampflokomobilen, die früher in der Landwirtschaft eingesetzt wurden und dem Antrieb von Dreschmaschinen, Sägewerken oder Steinbrechern dienten. Die museumseigene Lokomobile aus dem Jahr 1922 kommt am Schmiedevorplatz zum Einsatz. Um die harten Grauwackesteine in feinen Schotter mahlen zu können, braucht sie mehrere Zentner Kohlen und 800 Liter Wasser am Tag.

Für einen großen Fortschritt stehen zwei über 100 Jahre alte Dampfwalzen: sie machten die Verwendung neuer Straßenbeläge wie Asphalt oder Teer erst möglich. Heute planieren sie die Museumswege.

In Aktion können Gäste zudem mehr als 200 Traktoren und Bulldogs aus der Zeit von 1929 bis 1965 bewundern. Einer der ältesten Traktoren ist der Lanz-Bulldog des Museums aus dem Jahr 1929, eine alte Arbeitsmaschine mit schweren Eisenrädern. Unimogs und Stationärmotoren ergänzen die Ausstellung.

Vorführungen im Handwerk, der Hauswirtschaft und der Feldarbeit sowie viele Mitmach-Aktionen für Kinder runden das Programm ab. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Stände und die Museumsgaststätte Lingenbacher Hof.

Wann?

Samstag und Sonntag, 17. und 18. Juli 2010

Wo?


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Eintrittspreise

Erwachsene 6 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei

(Quelle: PM des Landschaftsverband Rheinland, LVR)

6. Juli 2010, ts

Rubrik:
Dies & Das
Region:
Bergisches Land
Tags:
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